Schadensersatz, horak Rechtsanwälte/ Fachanwälte
Schadensersatz setzt einen entsprechenden Anspruch voraus. Dessen Voraussetzungen sind je nach Schaden und Rechtsgebiet sehr stark differenziert.
Ersatzfähige Schäden können insbesondere Vermögens-, Sach- und Personenschäden betreffen. Immaterielle Nachteile werden nur unter besonderen Voraussetzungen in Geld ausgeglichen. Das Schadensersatzrecht bestimmt, welche Nachteile in welchem Umfang von wem zu ersetzen sind.
Typische Fragen bei der Durchsetzung oder der Abwehr von Schadensersatzansprüchen
So stellen sich unabhängig vom konkreten Rechtsgebiet ähnliche Fragen:
- Wer haftet für den Schaden?
- Kommt ein Mitverschulden oder eine Schadensminderungspflicht in Betracht?
- Liegt ein schuldhaftes Handeln vor? War das schuldhafte Handeln fahrlässig oder vorsätzlich und welche Konsequenzen folgen hieraus?
- Wie hoch ist der Schadensersatzanspruch? Muss der Geschädigte sich Vorteile anrechnen lassen?
- Wer muss was darlegen und beweisen?
- Welche Besonderheiten resultieren aus dem konkreten Rechtsgebiet im Schadensersatzrecht?
Nicht jede Schädigung begründet automatisch eine Ersatzpflicht. Schadensersatz setzt eine vertragliche oder gesetzliche Anspruchsgrundlage und deren Voraussetzungen voraus, beispielsweise eine zu vertretende Pflichtverletzung nach § 280 BGB oder eine unerlaubte Handlung nach § 823 BGB. Daneben gibt es gesetzliche Gefährdungshaftung. Umfang und mögliche vertragliche Begrenzung der Haftung sind gesondert zu prüfen.
Ansprüche auf Schadensersatz können individuell sehr unterschiedlich sein und decken einen weiten Bereich des alltäglichen Lebens und Wirtschaftens ab.
Beispiele für Schadensersatz
Häufige Fälle sind beispielsweise die nachfolgenden:
- Schutzrechtsverletzung (also Urheberverletzung, Markenverletzung, Patentverletzung, Designverletzung)
- Wettbewerbswidriges oder kartellrechtswidriges Verhalten
- Vertragsverletzung insbesondere wesentlicher Vertragsbestandteile
- Schadensersatz aus Amtshaftung Schäden durch behördliche Amtshandlung (Amtspflichtverletzung)
- Verkehrsunfall/ Schadensregulierung
- Arbeitsunfall
- Haftung besonderer Berufsgruppen (Arzthaftung, Haftung der Leistungserbringer, Apothekerhaftung, Steuerberaterhaftung, Wirtschaftsprüferhaftung, Sachverständigenhaftung, Bauträgerhaftung, Architektenhaftung, Haftung des Arzneimittelherstellers, Haftung des Lebensmittelherstellers uvam.)
- (mehrfacher) Schadensersatz in der Verletzerkette
- Mangelgewährleistung und Haftung
- Geltendmachung von entgangenem Gewinn
- Schmerzensgeld, insbesondere nach § 253 Abs. 2 BGB; davon zu unterscheiden sind die Geldentschädigung wegen schwerwiegender Persönlichkeitsrechtsverletzung und die Entschädigung wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit nach § 651n Abs. 2 BGB.
- Verdienstausfall
- Unterhaltsschaden
- Schadenersatz durch Lizenzanalogie
- Schadensersatz durch Gewinnabschöpfung
- Berechnung des tatsächlichen Schadens
Ihre (fach-)anwaltlichen Ansprechpartner:
- Rechtsanwalt Michael Horak, Dipl.-Ing., LL.M., Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht
- Rechtsanwältin Julia Ziegeler, Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz, Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht
- Rechtsanwältin Anna Umberg, LL.M., MA, Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz


















